Callison-Burchs Forschungslinie „Real or Fake Text?“ (mit Liam Dugan und anderen, 2020er) führte interaktive Experimente durch, in denen Leser die Stelle in einem Text markieren sollten, an der der menschliche Autor aufhörte und eine KI-Fortsetzung begann. Die Ergebnisse haben den Fortschritt von LLMs aus einem Blickwinkel nachgezeichnet, den die meisten Evaluationen überspringen — bis 2020 war der Übergangspunkt leicht zu finden; 2023 hatten Leser Mühe, ihn überhaupt zu finden, selbst wenn sie motiviert waren. Seine frühere Arbeit etablierte Crowdsourcing als primäres Instrument der NLP-Evaluation; das gibt der aktuellen Linie zusätzliches Gewicht: Er ist ungewöhnlich qualifiziert, zu sagen, was menschliche Evaluatoren unter realistischen Bedingungen erkennen können und was nicht.

Lesenswert, wenn
man menschliche Evaluation von LLM-generiertem Text entwerfen muss und eine Methodik will, die davon geprägt ist, was Menschen tatsächlich bemerken — im Unterschied zu dem, was sie zu bemerken glauben.
Themen
menschliche Unterscheidbarkeit von KI- und Menschentext; Crowdsourcing-Methodik für NLP-Evaluation; Linie der Evaluation maschineller Übersetzung aus der statistischen Ära.
Zentrale Arbeiten
Forschungslinie „Real or Fake Text?“ zu Experimenten zur Unterscheidbarkeit von Mensch und KI (seit 2020); Methodik-Paper zu Crowdsourcing für NLP (frühe 2010er); Beiträge der WMT-Ära zur Evaluation maschineller Übersetzung.