Hannaneh Hajishirzi
Wann ein Sprachmodell auf eine externe Wissensquelle zurückgreifen sollte — und wann sein eigenes parametrisches Gedächtnis genügt.
„When Not to Trust Language Models“ (2023, mit Mitwirkenden von UW und AI2) ist die sauberste Formulierung einer Frage, um die das Feld lange herumgeredet hatte: Das interne Wissen eines Sprachmodells ist je nach Thema und Häufigkeit ungleichmäßig, und eine redliche Evaluation muss Fakten, die das Modell tatsächlich kennt, von Fakten unterscheiden, bei denen es nur sicher klingt. Hajishirzis breiteres Werk — die Leitung der offenen Modelllinie bei AI2, aus der OLMo und die Tulu-Post-Training-Familie hervorgingen — erweitert dieselbe Logik vorgelagert: Wenn man untersuchen will, warum Modelle halluzinieren, muss man Modelle untersuchen, die man öffnen kann, nicht solche, die hinter einer geschlossenen API ausgeliefert werden.