Jared Kaplan
Ob der Loss eines Sprachmodells eine glatte Funktion von Compute, Daten und Modellgröße ist — und was diese Glattheit erlaubt, über Fähigkeiten bei größerem Maßstab vorherzusagen (und nicht vorherzusagen).
Kaplan leitete „Scaling Laws for Neural Language Models“ (2020, Hauptautor mit OpenAI-Koautoren), das Paper, das formalisierte, was das Feld empirisch bereits gesehen hatte: Der Trainings-Loss von LLMs skaliert als sauberes Potenzgesetz von Compute, Parametern und Datensatzgröße, mit vorhersagbaren Exponenten. Das Ergebnis wurde zum Planungsinstrument für jeden nachfolgenden Trainingslauf im großen Maßstab — wenn man die Loss-Kurve kennt, kann man Compute und Daten budgetieren, um eine Zielperformance mit wenig Überraschung zu erreichen. Die methodische Grenze, mit der das Paper selbst vorsichtig umging und die das Feld seither auf die harte Tour wiederentdeckt hat, ist, dass glattes Skalieren des Loss nicht sauber in glattes Skalieren irgendeiner bestimmten Fähigkeit übersetzt wird — Diskontinuitäten emergenter Fähigkeiten leben in der Lücke zwischen aggregiertem Loss und task-level Evaluation.