Die Literatur zur Erklärung einzelner LLM-Outputs wuchs schneller als die Methoden, diese Erklärungen gegen eine Ground Truth zu validieren. Dus „Explainability for Large Language Models: A Survey“ (2024, Seniorautor mit Mitwirkenden) sortiert diese Landschaft in Kategorien, die wichtig geworden sind — aufmerksamkeitsbasierte, gradientenbasierte, perturbationsbasierte und natürlichsprachliche Erklärungen, die das Modell über sich selbst erzeugt, jeweils mit dokumentierten Stärken und gut dokumentierten Fehlermodi. Der Survey ist besonders nützlich in dem Teil, den die meisten anderen Surveys auslassen: einer fallweisen Diskussion, wann eine Erklärungsmethode aktiv in die Irre führt, statt nur zu wenig zu informieren.

Lesenswert, wenn
man eine Erklärbarkeitsmethode für ein LLM auswählen muss und wissen will, welche Optionen unabhängig validiert wurden.
Themen
Taxonomie von LLM-Erklärbarkeitsmethoden; Selbst-Erklärungen durch LLMs und ihre Verlässlichkeit; die methodische Lücke zwischen dem Vorschlagen und dem Validieren von Erklärungen.
Zentrale Arbeiten
„Explainability for Large Language Models: A Survey“ (2024, Seniorautor); laufende TMLR-Lab-Publikationen zu vertrauenswürdigen und erklärbaren LLMs.